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Die Kreativ-Tools

Kreativtechniken an sich sind nicht kreativ, sie produzieren auch keine Ideen, diese Aufgabe bleibt letztlich immer beim einzelnen Teilnehmer. Kreativität passiert im Geist, in der Vorstellung, vor dem inneren Auge, in der Fantasie oder wie Sie dieses Phänomen auch immer nennen mögen. Doch es passiert nicht einfach von selbst. Man benötigt dafür letztlich etwas ganz Spezielles, etwas, das man weder erlernen noch trainieren kann: Motivation. Ein wesentlicher Grund, weshalb es bei Creative Sessions mehr um das gesamte Kreativsetting und das kreative Klima geht. Es dreht sich alles um die Zusammensetzung der Teams, die Locations und erst in dritter Linie um die Kreativmethoden selbst. Denn die ersten beiden Faktoren bestimmen, ob der entscheidende emotionale Zündfunke überspringt oder nicht und ob die Motivation, kreativ zu denken, ausgelöst wird. Erst dann ist die Bahn frei, jene Denkstrategien zu vermitteln, derer sich exzellente Denker bedienen. Viele der so genannten klassischen Kreativtechniken vernachlässigen diese Aspekte und konzentrieren sich stattdessen auf das Ordnen von Pinn-Karten und Bemalen von Flipcharts. Creative Sessions nutzen keine Kreativitätstechniken im herkömmlichen Sinn, sondern versuchen die Teilnehmer durch ein stimulierendes Kreativklima zum bewussten Einsatz kreativer Denkstrategien zu motivieren.

Die Kreativ-Tools der Creative Sessions

Was Sie in Creative Sessions mit Sicherheit nie finden: Flipcharts, Pinwände, Moderationskoffer und Plastilin. Nachfolgend finden Sie fünf der wesentlichsten Kreativ-Tools, die nicht nur zu einem enorm hohen Ideen-Output führen, sondern gleichzeitig auch über die Qualität der Ideen entscheiden.

1. Der Ideenprozess

Während einer Creative Session wird der gesamte Ideenprozess klar strukturiert, um die üblichen Reibungsverluste zu verhindern. Die einzelnen Phasen des Prozesses werden strikt getrennt und basieren auf jenen 10 Schritten, die es professionellen Kreativteams aus Werbung, Marketing und Medien ermöglichen, kreative Spitzenleistungen zu erzielen. Weitere Details dazu finden Sie unter dem Menüpunkt „Der Ideenprozess“.

2. Wissensmanagement & Suchfelder

Creative Sessions erschließen exotische und hochspezialisierte Wissensgebiete, gehen dabei in die Tiefe und führen die unterschiedlichsten Bereiche auf inspirierende und neue Weise zusammen. Diese Spielwiesen sind das Suchfeld, in dem sich die Teilnehmer bewegen.

3. Innere Vorstellungswelten

Während einer Creative Session werden die Teilnehmer dazu eingeladen, die Blackbox Kreativität zu öffnen und vieles, was bisher als Intuition empfunden wurde, bewusst zu nutzen. Dabei werden die Teilnehmer zum Regisseur ihrer inneren Vorstellungswelten.

4. Denkstrategien Top-Kreativer

Die Teilnehmer einer Creative Session können aus einem interessanten Werkzeugkasten an Denkstrategien schöpfen, der sich an den mentalen Fähigkeiten internationaler Top-Kreativer orientiert.

5. Zufallsmethoden & Fehlerkultur

Einige Kreativ-Tools leiten die Teams dazu an, den Zufall bewusst und elegant für die Ideenfindung zu nutzen. Dabei wird eine Fehlerkultur entwickelt, die ein Maximum an ungewöhnlichen und überraschenden Einfällen provoziert.

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© by Mario Pricken, 2006